{"id":395,"date":"2008-02-19T15:16:46","date_gmt":"2008-02-19T15:16:46","guid":{"rendered":"http:\/\/rettungsdienst-wesseling.de\/?p=395"},"modified":"2008-02-19T15:16:46","modified_gmt":"2008-02-19T15:16:46","slug":"europaeische-notrufnummer-112","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/feuerwehr-wesseling.de\/?p=395","title":{"rendered":"Europ\u00e4ische Notrufnummer 112"},"content":{"rendered":"<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\" alignleft size-full wp-image-284\" src=\"http:\/\/rettungsdienst-wesseling.de\/wp-content\/uploads\/2008\/02\/dfv_logo.gif\" border=\"0\" alt=\"dfv_logo.gif\" title=\"dfv_logo.gif\" width=\"100\" height=\"44\" style=\"float: left; margin: 5px; width: 100px; height: 44px;\" \/>Nur 22% der EU-B\u00fcrger wissen spontan, dass 112 die in der gesamten EU g\u00fcltige Rufnummer f\u00fcr Rettungsdienste ist. Bei einer unionsweiten Erhebung wurde festgestellt, dass die nationalen Beh\u00f6rden noch einiges tun m\u00fcssen, um den Informationsstand der Bev\u00f6lkerung zu verbessern. Deshalb ruft die Kommission die Mitgliedstaaten dazu auf, die Bekanntheit der Nummer 112 zu steigern. Seit Inkrafttreten des EU-Telekommunikationsregeln im Jahr 2003 haben 26 der 27 Mitgliedstaaten die M\u00f6glichkeit geschaffen, die Notrufnummer 112 von Festnetz- und Mobiltelefonen zu erreichen. Gegen Bulgarien ist noch ein Vertragsverletzungsverfahren anh\u00e4ngig, weil die 112 dort nicht verf\u00fcgbar ist (siehe IP\/07\/1530). Der Bev\u00f6lkerung besser zu vermitteln, dass die Notrufnummer 112 sowohl im Inland als auch bei Auslandsreisen gilt, ist nun der logisch n\u00e4chste Schritt zu deren wirkungsvoller Einf\u00fchrung, denn nur informierte B\u00fcrger werden die Nummer im Notfall auch nutzen k\u00f6nnen. Entsprechend einem Aufruf des Europ\u00e4ischen Parlaments vom September 2007 nutzt die Kommission das heutige Datum (11.2.), um den Bekanntheitsgrad der 112 zu steigern. \u201eEine in der gesamten EU wirksam<\/p>\n<p>  <!--more-->  <\/p>\n<p>\u201eEine in der gesamten EU wirksam funktionierende Notrufnummer ist ein wesentliches Instrument zur Gew\u00e4hrleistung der Sicherheit unserer B\u00fcrger. Insbesondere f\u00fcr Reisende ist Notfallhilfe ein wichtiger Aspekt des Binnenmarkts und der damit verbundenen Freiheiten. Die EU-B\u00fcrger sollten die M\u00f6glichkeit haben, \u00fcberall in Europa dieselbe Notrufnummer zu nutzen\u201c, erkl\u00e4rte die f\u00fcr Telekommunikation zust\u00e4ndige EU-Kommissarin Viviane Reding. \u201eDie Kommission hat sich bislang darauf konzentriert zu gew\u00e4hrleisten, dass die Nummer 112 in allen Mitgliedstaaten eingef\u00fchrt wird. Nun ist es an der Zeit, den B\u00fcrgern die 112 als die einheitliche Notrufnummer nahe zu bringen, die sie sich merken m\u00fcssen. Deshalb rufe ich die Mitgliedstaaten dazu auf, weiter darauf hin zu arbeiten, dass die Notrufnummer 112 \u00fcberall in Europa zuverl\u00e4ssig funktioniert, und sich an einer aktiven Sensibilisierungskampagne zur Steigerung der Bekanntheit der Nummer zu beteiligen.\u201c<\/p>\n<p> Die heute ver\u00f6ffentlichten Umfrageergebnisse zeigen, dass 95% der EU-B\u00fcrger der Auffassung sind, eine einheitliche Notrufnummer in der gesamten EU sei zweckm\u00e4\u00dfig. Insbesondere bei Aufenthalten au\u00dferhalb ihrer gewohnten Umgebung war f\u00fcr die Befragten das zuverl\u00e4ssige Funktionieren der Notrufnummer 112 von besonderer Bedeutung. Auslandsreisende k\u00f6nnen n\u00e4mlich bei Nutzung der Nummer 112 mit geringerer Wahrscheinlichkeit den genauen Ort des jeweiligen Notfalls angeben (dazu waren nur 53% der Auslandsreisenden, aber mehr als 80% der Einheimischen in der Lage).<\/p>\n<p> Daneben hatte den Umfrageergebnissen zufolge einer von vier Befragten in den letzten f\u00fcnf Jahren eine Notrufnummer anrufen m\u00fcssen. In nahezu 40% dieser F\u00e4lle wurde die Nummer 112 gew\u00e4hlt. Die gro\u00dfe Mehrheit der Befragten gab an, nach Anruf der Nummer Hilfe erhalten zu haben (in 81% der F\u00e4lle wurde ein Rettungsdienst eingeschaltet, 7% der Anrufer erhielten zweckdienliche Informationen und in 5% der F\u00e4lle wurden sonstige Folgema\u00dfnahmen getroffen). 8% der Befragten berichteten von Schwierigkeiten bei der Herstellung oder Aufrechterhaltung der Kommunikation; die meisten F\u00e4lle wurden dabei aus Polen berichtet (21%). Ferner ergab die Umfrage, dass diejenigen Befragten, die 112 im Ausland gew\u00e4hlt hatten, weniger h\u00e4ufig mit Sprachproblemen konfrontiert waren als diejenigen, die andere nationale Notrufnummern gew\u00e4hlt hatten (12% gegen\u00fcber 28%).<\/p>\n<p> Zwei von drei Befragten waren der Ansicht, dass die Bev\u00f6lkerung derzeit nicht ausreichend \u00fcber die Notrufnummer 112 informiert ist \u2013 ein Beleg f\u00fcr die Notwendigkeit weiterer Ma\u00dfnahmen der nationalen Beh\u00f6rden. Selbst von denjenigen Befragten, die 112 als nationale Notrufnummer erkannten, wussten nur 22%, dass sie diese Nummer f\u00fcr s\u00e4mtliche Notfalldienste und in der gesamten EU anrufen k\u00f6nnen. Der Anteil der Befragten, die in den letzten 12 Monaten Informationen zur europ\u00e4ischen Notrufnummer 112 erhalten hatten, reichte von 6% in D\u00e4nemark und Griechenland bis zu 56% in der Tschechischen Republik. Die B\u00fcrger in den neuen Mitgliedstaaten waren in der Regel besser informiert.<\/p>\n<p> Neun von zehn EU-B\u00fcrgern waren der Auffassung, dass der Zugang Behinderter zu Notrufdiensten verbessert werden sollte. Die von der Kommission im November letzten Jahres vorgeschlagene Reform der EU-Vorschriften f\u00fcr die Telekommunikation (siehe IP\/07\/1677) beinhaltet mehrere Ma\u00dfnahmen zur Verbesserung der Effizienz und Verf\u00fcgbarkeit der Nummer 112 als einheitliche europ\u00e4ische Notrufnummer. Die Kommission schl\u00e4gt unter anderem vor, die Erreichbarkeit der 112 f\u00fcr Behinderte zu verbessern. Au\u00dferdem soll die neue Europ\u00e4ische Beh\u00f6rde f\u00fcr die M\u00e4rkte der elektronischen Kommunikation damit beauftragt werden, das wirksame Funktionieren der Notrufnummer 112 in s\u00e4mtlichen Mitgliedstaaten j\u00e4hrlich zu \u00fcberpr\u00fcfen und notwendige technische Verbesserungen zu empfehlen.<\/p>\n<p> Hintergrund <\/p>\n<p> Mit der Einf\u00fchrung der europ\u00e4ischen Notrufnummer 112 wurde 1991 das Ziel verfolgt, in allen EU-Mitgliedstaaten eine einzige Notrufnummer bereitzustellen und so Notrufdienste insbesondere f\u00fcr Reisende leichter zug\u00e4nglich zu machen. Das Gemeinschaftsrecht verpflichtet die Mitgliedstaaten seit 1998, zu gew\u00e4hrleisten, dass alle Endbenutzer von Festnetz- und Mobilfunkdiensten mit der Nummer 112 kostenlos Rettungsdienste verst\u00e4ndigen k\u00f6nnen. Seit 2003 m\u00fcssen die Telekommunikationsbetreiber den Rettungsdiensten Informationen zum Standort des Anrufers \u00fcbermitteln, um ihnen so die rasche Ortung und Auffindung von Unfallopfern zu erm\u00f6glichen. Ferner m\u00fcssen die Mitgliedstaaten sicherstellen, dass die B\u00fcrger dauerhaft \u00fcber das Bestehen und den Zweck der Notrufnummer 112 informiert werden.<\/p>\n<p> Um eine wirksame Umsetzung zu gew\u00e4hrleisten, hat die Kommission bislang gegen 14 Mitgliedstaaten Vertragsverletzungsverfahren eingeleitet, in denen nicht systematisch Informationen zum Standort des Anrufers bereitgestellt werden. Sieben dieser F\u00e4lle konnten in der Zwischenzeit abgeschlossen werden, nachdem die betreffenden Mitgliedstaaten Abhilfema\u00dfnahmen getroffen hatten. In Italien, Litauen, den Niederlanden, Polen, Rum\u00e4nien und der Slowakei funktioniert die Anruferlokalisierung noch immer nicht (s. untenstehende Tabelle).<\/p>\n<p> Die Kommission arbeitet eng mit allen Mitgliedstaaten zusammen, um das Funktionieren der 112 weiter zu verbessern und diese zu einer wahrhaft europ\u00e4ischen Einheits-Notrufnummer zu machen. Im Dezember 2007 hat die Kommission den Mitgliedstaaten einen Fragebogen \u00fcbermittelt, um weitere wichtige Detailinformationen zum Funktionieren der Nummer 112 (z. B. Erreichbarkeit f\u00fcr behinderte Nutzer und Genauigkeit der Informationen zum Anruferstandort) einzuholen. Die Kommission beabsichtigt, die Ergebnisse dieser Erhebung vor den Sommerferien zu ver\u00f6ffentlichen, um den Reisenden umfassende Informationen \u00fcber den aktuellen Stand der Verwirklichung der Notrufnummer 112 in ihrem jeweiligen Urlaubsland zu bieten.<\/p>\n<p> Quelle: Deutscher Feuerwehr Verband<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Nur 22% der EU-B\u00fcrger wissen spontan, dass 112 die in der gesamten EU g\u00fcltige Rufnummer f\u00fcr Rettungsdienste ist. 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